Gemäß Bundesnaturschutzgesetz ist es, vorbehaltlich jagdrechtlicher Vorschriften, zulässig, verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen. Die Tiere sind unverzüglich in die Freiheit zu entlassen, sobald sie sich dort selbständig erhalten können.

Aber Achtung, insbesondere wenn Sie auf scheinbar verlassene Jungtiere treffen (z.B. Rehkitz, Jungfuchs, Hase, Jungvogel): wenn das Tier nicht in unmittelbarer Gefahr ist, lassen Sie es zunächst in Ruhe, fassen Sie es vor allen Dingen nicht an. Es könnte darauf hin von seiner Mutter nicht mehr angenommen werden. Beobachten Sie das Tier aus möglichst großer Entfernung oder erkundigen Sie sich bei fachkundigen Menschen. Hasen bekommen häufig nur einmal am Tag Besuch von der Hasenmutter, Rehe mehrmals täglich und auch der Fuchs lässt seine Jungen während der Futtersuche allein.  Auch vermeintlich hilflose Vogelkinder sind auf jeden Fall in der freien Natur zu belassen. Nur ganz selten handelt es sich bei gefundenen Jungvögeln am Boden um verlassene, verletzte oder geschwächte Tiere, die Hilfe benötigen. Lesen Sie dazu bitte "Sie helfen, wenn Sie nichts tun". Anders bei Eichhörnchen, finden Sie Jungtiere am Boden, benötigen diese in den meisten Fällen Hilfe. 

Bundesweit: auf den nachfolgenden Webseiten erhalten Sie Hilfe zum Umgang mit in Not geratenen Fundtieren und in den meisten Fällen auch Hinweise zur Unterbringung in Auffangstationen. Weitere regionale Angebote finden Sie nach Postleitzahlen sortiert über unsere Linkliste in der rechten Spalte dieser Seite.

Die Arbeit der Wildtierauffangstationen ist meist ehrenamtlich. Nicht selten wird die Arbeit auch mit eigenen finanziellen Mitteln bestritten. Bitte unterstützen Sie das Engagement für die Tiere nach Möglichkeit mit einer Spende - und wenn diese noch so klein ist.